Fachkräftemangel im Grenzschutz!?

Frauke Petry hat es mit Leichtigkeit geschafft. Na ja, eigentlich haben Menschen wie Petry unfaire Vorteile im Rennen um den Award, da dieser Blog allerdings weder gegendert, noch politisch korrekt ist, soll der guten Frau dieser uneinholbare Vorsprung ruhig gegönnt werden.

 

Also heisst es wieder:

And the Idiot goes to … Frauke Petry!

 

Es war nie Vaniks Ziel, sich bezüglich der Tagespolitik zu äußern. Weder rechte Hetze, noch Meinungsdiktatur oder Gutmenschentum (ja, da dieser Begriff schon vor Jahren gebräuchlich war – völlig unabhängig von der Flüchtlingsthematik, und Vanik sich nicht an der Vergewaltigung der deutschen Sprache beteiligen wird, verwendet er ihn immer noch!) haben einen Platz in diesem Blog. Dummheit jedoch schon und wenn Politiker dumm sind, kann man die verbale Idiotie ja durchaus von dem ideologisch aufgeladenen Schwachsinn befreien und für sich stehend betrachten.

 

 

Mittlerweile dürfte es auch dem intellektuell harmlosesten Leser klar sein, um was es geht:

 

Der Vorschlag, an den Grenzen herumzuballern. Nachzulesen übrigens (unter anderem) hier:

 

https://www.taz.de/Fluechtlinge-an-deutschen-Grenzen/!5274430/

 

Mal ehrlich, Frau Petry:

 

Wir sprechen hier – mal angenommen, Ihre Idee wäre aus moralischer und ethischer Sicht auch nur ansatzweise denkbar – von einem recht ehrgeizigen Plan. So bliebe zum Beispiel die Frage der Durchführbarkeit.

 

Spielen wir jetzt also mal Ihre Idee durch, Polizisten sollten die Grenzen notfalls auch mit Waffengewalt beschützen.

Zitat Anfang:

Notfalls müssten Polizisten an der Grenze „auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.

Zitat Ende.

 

Das klingt eindeutig nach einem sehr großen Personalbedarf:

 

  • Schützen

  • Ausbilder

  • Personen, die für Nachschub an Waffen und Munition sorgen

     

Das wiederum  klingt eindeutig nach einem sehr hohen Kostenaufwand!

Es wird an dieser Stelle bewusst unterlassen, aufzurechnen, wie viele Flüchtlinge man mit dem Geld versorgen könnte – darauf kommt wohl jeder Leser selbst.

 

Was Vanik sich dagegen fragt ist, woher die ganzen Polizisten kommen sollen? Es ist zu befürchten, dass wir für ein derart ehrgeiziges Vorhaben von einem Fachkräftemangel ausgehen können. Die Bundesregierung hält uns ganz gerne vor, dass dem Fachkräftemangel über die Flüchtlingskrise begegnet werden könnte. Geben wir uns mal der Annahme hin, das stimmt und stellen wir eine Verbindung zu Ihrem Problem her:

 

Wenn wir also die Flüchtlinge, die vielleicht ein wenig Waffenerfahrung haben dazu ausbilden, auf die Grenzen aufzupassen, schlagen wir doch zwei Fliegen mit einer Klappe. Die faulen Schmarotzer, die hier sind, arbeiten und die, die herkommen wollen, schaffen es nicht.

 

Klingt doch soweit ganz interessant, oder?

 

 

Aber Moment: Da gibt es noch ein Problem!

 

Wie sollen die Heckenschützen Flüchtlinge von Berufspendlern, Touristen, Urlaubern oder Diplomaten, etc. unterscheiden?

Ganz klar: Ausweiskontrolle!

Diese Flüchtlinge werfen ja aber ihre Ausweise weg...

Na ja, dann müssen die wohl alle fallen, was?

Ok, ok. Dann müssen wir eben noch Sprachtests oder so einführen.

Unsere Musterbeispiele an Integration müssen also die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen. Kann man ja als Fördermaßnahme vermitteln.

 

Jetzt haben wir das Bild, dass Flüchtlinge an der Grenze stehen und andere Flüchtlinge kontrollieren. Wenn die dann unerwünscht sind, sollen sie sie mit Waffengewalt stoppen. Hm, bei dem Bild, dass sich nun ergibt, verschwimmen Grenzschutz und Exekutionen ein wenig. Das könnte doch von manchen Deutschen als Problem aufgefasst werden. Von Flüchtlingen sowieso, wenn man z.B. an das Thema Familiennachzug denkt.

 

Die bisher angesprochenen Punkte sollten ausreichen, um den fehlenden logischen und menschlichen Verstand hinter einem solchen Vorschlag hervorzuheben, weshalb wir das jetzt einfach mal hierbei belassen.

 

Dann noch einen Rat für die Zukunft:

 

Denken Sie erst nach, bevor Sie etwas sagen!

Oder besser: Halten Sie gleich den Mund!

 

Trotzdem: Beste Grüße!

 

P.S.: Dass sämtliche bisher veröffentlichten Bilder Petry mit genau diesem Gesichtsausdruck zeigen, nervt doch ein wenig. Liebe Zeitungsredakteure – wir sind alle erwachsen und auch ohne solche Grimassen in der Lage, Dummheit zu erkennen, wenn sie so unverblümt geäußert wird.

Die, die es nicht können, haben ja immer noch diesen Blog. ;-)

 

 

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