Peinlichkeiten beim ESC-Vorentscheid!

Gestern Abend, beim Vorentscheid für den Eurovision Dingsbums, glänzten nicht gerade alle Anwesenden mit professionellem Verhalten:

 

Während Babsi Schöneberger mehrfach durch die Gedächtnisleistungen eines lobotomisierten Goldfisches auffiel, trieb Alex Diehl gleichzeitig manchen die Tränen in die Augen und anderen die Magenflüssigkeit ...

Aber Eins nach dem Anderen:

 

Das Wichtigste sollte die positive Message sein:

 

Hiermit gratuliert Vanik der Siegerin von ganzem Herzen. Toller Song und ne wunderschöne Kulisse dazu. Weiter so! Mach sie fertig Pikach... ähm … Jamie-Lee mein ich ;-)

 

 

Aber jetzt zum Dreck schmeißen:

 

Barbara, einen Songtitel falsch zu nennen, weil man zwei Worte vertauscht, kann passieren. Wenn das gleich zwei Mal passiert, ist es aber peinlich. Vor allem wenn es so sinnfrei ist wie: Mystery of a red blood rose!

Blood red! Hörst du? Blood red! Das ist ausländisch für blutrot. Hast du schon mal von einer rotbluten Rose gehört? Setzen sechs!

Nein Quatsch, bleib stehen! Immerhin hast du dich auch noch beim Alter der Gewinnerin vertan. Wenn's um 23 oder 25 geht ist das recht egal – bei ner 17jährigen Gewinnerin allerdings ist das Alter doch eher ungewöhnlich, denkt Vanik.

Und jetzt noch eins:

Ob Avantasia schon mal erlebt haben, dass das Publikum deren Songs mitsingt? Warst du irgendwie auf den Abend vorbereitet???

 

Ne Minute vorher erzählte Tobi Sammet noch, dass sie ne Welttournee starten. Selbst im gediegeneren Rockbereich wird doch eigentlich immer mitgesungen. Ein einziger Avantasia-Clip auf Youtube hätte diese winzige Peinlichkeit erspart, Babsi. ;-)

Jetzt ist aber wirklich gut. Immerhin haste hübsch ausgesehen.

 

Dann muss Vanik aber noch zum größten Ärgernis des Abends kommen:

 

Alex Diehl

 

Paris für sich auf den Strich zu schicken ist doch peinlich. Verzeihen könnte man das allenfalls den 'Eagles of death metal (Vanik ist kein Sympathisant, aber die waren zumindest dabei …)

Klar sind solche Ereignisse immer eine Medienhure und wenn man sich halbwegs geschickt positioniert, kann man die Leute damit emotional kapern. Alles soweit okay, wenn es passiert. Bei nem Songcontest – egal wie lächerlich und dumm dieser ist, was schon das eine oder andere Mal bewiesen wurde – solche Themen raus zu kramen ist aber was anderes. Akkordarmut und chronische Durchschnittlichkeit in musikalischen Belangen muss irgendwie überspielt werden, schon klar – sich hier jedoch über einen Songtext zu definieren ist mehr als albern. Sind wir beim Gedichte-Wettbewerb oder bei ner Musikveranstaltung?

Muss man diesen wortreich konstruierten 'Bitte Weinen-Button' dann noch an die Wand projizieren?

 

Lieber Alex: Verdien dein Geld damit, spende es, tu Gutes oder Eigensinniges – es ist in Ordnung. Ist ja 'nur ein Lied'.

 

Aber tu dir selbst doch nicht die Peinlichkeit an, auf einem Pferd aus diesem Stall zu nem Songcontest zu reiten, denn hier geht es nicht um die Tragödie in Paris, den Holocaust, die Flüchtlinge, diffuse Geschlechtsidentität oder die mangelhaft ausgeprägte Fähigkeit, die eigenen Lungen mit Frischluft zu füllen (na wenigstens von dieser Techno-Schlager-Barbie blieben wir verschont!).

Es sollte eigentlich um Musik gehen und fertig.

 

Zuletzt noch ein Wink an die Zuschauer:

 

Smartphones zu schwenken sieht scheiße aus.

 

Nur Vaniks drei fuffzich zu der Veranstaltung

 

 

Beste Grüße

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